Pressemitteilung

 

 

FEhS-Institut fordert grundlegende Änderung der Ersatzbaustoffverordnung

 

 Das FEhS-Institut fordert eine grundlegende Änderung der "Ersatzbaustoffverordnung". "Der mittlerweile 3. Arbeitsentwurf ist praxisfremd und konterkariert die umwelt­politischen Ziele zur Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung", so Thomas Reiche, Geschäftsführer des FEhS-Instituts in Duisburg. Grundsätzlich wird die Schaffung bundesweit einheitlicher Standards für den Einsatz von mineralischen Baustoffen begrüßt. Allerdings darf dies nicht zum Ausschluss bewährter Einsatzfelder von Baustoffen aus der Stahlindustrie führen und bedeutende, derzeit ressourcen­schonend eingesetzte Stoffströme in die Deponierung lenken.

"Wir brauchen hier eine einheitliche, praktikable und im Sinne der Ressourceneffizienz sinnvolle Lösung, die für alle Baustoffe gleichermaßen gilt", fordert Reiche. Die Schlacken basierten Baustoffe aus der Stahlindustrie beweisen ihre Umweltverträg­lichkeit durch ein engmaschiges Prüfungsnetz und genießen am Baustoffmarkt aufgrund ihrer technologischen Eigenschaften hohes Ansehen und Akzeptanz.

 Durch den Einsatz dieser Baustoffe wurde in den letzten Jahrzehnten der Abbau von 600 Mio. t Naturgestein vermieden. "Wir sind damit das beste Beispiel für gelebte Ressourcenschonung", betont FEhS-Geschäfts­führer Reiche.

Seit 2006 wird in Deutschland unter der Federführung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) eine bundesweit harmo­nisierte Regelung zum Einsatz von mineralischen Baustoffen angestrebt (aktuell mit dem 3. Entwurf von Juli 2015).

Pressekontakt bitte über :

Dr. Evin Zozan

e.zozan(at)fehs.de

02065 - 994576

0173 - 5233416

 

 

Pressemitteilung

 

 

Übernahme der Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft Hüttenkalk zum 1. April 2016

 

 Zum 1. April übernimmt das FEhS-Institut die Aufgaben der bisherigen Arbeits­gemein­schaft Hüttenkalk e.V.

"Mit der Integration der Aufgaben der bisherigen Arbeitsgemeinschaft Hüttenkalk verstärken wir am Standort Duisburg-Rheinhausen das Dienstleistungsangebot rund um die Nebenprodukte aus der Roheisen- und Stahl­erzeugung", so Thomas Reiche, Geschäftsführer des FEhS-Instituts. "Wir gehen hier den nächsten Schritt, um unseren Kunden integriertes Know-how zu den ressourceneffizienten Nebenprodukten aus der Stahlindustrie zur Verfügung zu stellen, und dies alles unter der Dachmarke des FEhS-Instituts."

In zahlreichen Forschungsprojekten hat das FEhS-Institut auch in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Hüttenkalk bereits umfassende Erfahrungen zum Thema "Düngemittel aus der Stahlindustrie" gewinnen können. Nach Einschätzung des FEhS-Instituts wird der Einsatz von Düngemitteln aus der Stahlindustrie in der Landwirtschaft zukünftig zunehmend an Bedeutung gewinnen. 

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