Anwendungsbereiche
Die Nutzung von Eisenhüttenschlacken hat eine lange Tradition. Erste Hinweise finden sich bereits im Altertum. Der wesentliche Anwendungsbereich war und ist das Bauwesen. So schrieb Friedrich Accum 1826 in seinem Buch über die physische und chemische Beschaffenheit der Baumaterialien: "Schlacken, oder die geschmolzenen erdigen oder glasartigen Massen, welche sich in verschiedenen Hüttenwerken, besonders bei der Verschmelzung der Eisenerze, erzeugen, werden, wo sie wohlfeil genug zu haben sind, als Baustein über und unter der Erde benutzt, weil sie in der Regel sehr dauerhaft sind."
Grundlage für die Nutzung von Eisenhüttenschlacken sind Regelwerke, in denen Anforderungen an ihre Eigenschaften festgelegt sind. Dazu zählen vor allem die DIN 4301 „Eisenhüttenschlacke und Metallhüttenschlacke im Bauwesen“ sowie weitere Normbestimmungen. Produkte aus Eisenhüttenschlacken unterliegen einer umfassenden Gütesicherung.

