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Beton

Hochofenzemente lassen sich hervorragend als Bindemittel in Beton einsetzen und stellen eine lang bewährte Alternative zum Portlandzement dar.

Mit hüttensandhaltigen Bindemitteln können sehr dichte Betone hergestellt werden, die wesentlich höheren Widerstand gegen Frost, Salze und Säuren leisten. Derartige Betone werden zunehmend im Kühlturm- und Abwasserbau eingesetzt.

Durch die latent-hydraulischen Eigenschaften des Hüttensandes und die damit verbundene niedrige Wärmeentwicklung eignen sich Hochofenzemente besonders für den Bau von massigen Bauteilen wie Talsperren, Brücken und Fernsehtürmen.

Weitere Vorteile von Betonen auf Basis hüttensandhaltiger Zemente sind ein niedriger wirksamer Alkaligehalt der Porenlösung und damit ein erhöhter Widerstand gegenüber der Alkali-Kieselsäure-Reaktion sowie eine helle Betonoberfläche.

Generell werden Betone mit hüttensandhaltigen Zementen aber für alle in den Betonnormen EN 206 und DIN 1045-2 genannten Expositionsklassen erfolgreich und zunehmend häufiger genutzt.

Hüttensand und kristalline Hochofenstückschlacke können als industrielle Gesteinskörnung im Beton verwendet werden. Grundsätzlich ist dieses Einsatzgebiet auch für verschiedene Stahlwerksschlacken möglich.

 
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