Duisburg, 4. März 2026 • Ergebnisse des Forschungsprojekts „SAVE CO2“

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet • Duisburg, 4. März 2026. Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in der Zementherstellung. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts „SAVE CO2“. Die im Labor- und Technikumsmaßstab durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass die auf Basis von […]

Duisburg, 13. Januar 2026 • Rückgewinnung kritischer Rohstoffe und Bindung von CO2

Neues Verbund-Forschungsprojekt GeoCRM zu Stahlwerksschlacken • Stahlwerkschlacken aus der Stahlherstellung mit Konverter und Elektroofen können eine reiche Sekundärressource sein. Sie enthalten unter anderem kritische Rohstoffe (CRM) wie Vanadium und Phosphor, die für die Versorgungssicherheit der Wirtschaft in Europa von großer Bedeutung sind. Zudem können gemahlene Stahlwerksschlacken durch Karbonatausfällung auch CO₂ binden. Das im Oktober 2025 […]

Duisburg, 28. November 2025 • 40 Millionen Tonnen Naturgestein und 11,4 Millionen Tonnen CO2 ersetzt

EUROSLAG-Zahlen 2024 für Produktion und Verwendung von Eisenhüttenschlacken • Duisburg, 28. November 2025. Im Jahr 2024 wurden in der Europäischen Union etwa 19,6 Millionen Tonnen Hochofenschlacke (HOS, HS) und 16,5 Millionen Tonnen Stahlwerksschlacke (SWS) produziert. Durch einen zusätzlichen Abbau zwischengelagerter Hochofenschlacken standen insgesamt rund 38 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken zur Verfügung. Davon kamen 35 Millionen Tonnen […]

Duisburg, 23. Juli 2025 • Mehr Ressourcenschonung durch Sekundärbaustoffe

Sekundärbaustoffe aus dem Recycling und aus industriellen Produktionsprozessen decken bereits 15 Prozent des jährlichen Bedarfs von rund 650 Millionen Tonnen Gesteinsrohstoffen in Deutschland ab. Um dieses Potential weiter zu nutzen und auch in einer transformierten Industriegesellschaft sicherzustellen, fordern neun Branchenverbände in einem Positionspapier an die neuen Bundesministerinnen und -minister für Bau, Verkehr, Umwelt und Wirtschaft […]

Duisburg, 10. Juni 2025 • Eisenhüttenschlacken fördern Ressourcenschonung und Klimaschutz

Trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Nebenprodukte der Stahlindustrie auch 2024 wieder einen großen Beitrag zu Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz geleistet. Von den insgesamt 11,8 Millionen Tonnen in Deutschland erzeugten Eisenhüttenschlacken kamen 96 Prozent in Baustoffen, Düngemitteln, weiteren Anwendungen sowie anlagenintern zum Einsatz. Damit konnten der Abbau von 11 Millionen Tonnen Naturgestein sowie […]

Duisburg, 5. Juni 2025 • Mehr Ressourcenschonung durch Sekundärbaustoffe

Sekundärbaustoffe aus dem Recycling und aus industriellen Produktionsprozessen decken bereits 20 Prozent des jährlichen Bedarfs von rund 600 Millionen Tonnen Baurohstoffen in Deutschland ab. Um dieses Potential weiter zu nutzen und auch in einer transformierten Industriegesellschaft sicherzustellen, fordern siebenBranchenverbände in einem Positionspapier an die neuen Bundesministerien für Bau, Verkehr, Umwelt und Wirtschaft konsequente Änderungen der […]

Duisburg, 6. März 2025 • Die Bedeutung von Nebenprodukten der Stahlherstellung 

Zweitägiger Workshop von ESTEP und FEhS-Institut in Duisburg • Nebenprodukte der Stahlherstellung leisten einen wichtigen Beitrag zu Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in Europa. Wie der aktuelle Forschungsstand zu Schlacken und anderen Stoffen ist und welche Herausforderungen in Zukunft erwartet werden, war Thema des Workshops “The role of slags and other by-products within circular economy in the […]

Duisburg, 4. März 2025 • Clean Industrial Deal stärkt Nebenprodukte 

FEhS-Institut fordert schnelle Umsetzung • Mit dem Clean Industrial Deal (CID) stärkt die Europäische Kommission ihre Dekarbonisierungsstrategie und betont die Bedeutung europäischer Rohstoffe sowie von Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Zudem will die Kommission gezielt Forschung und Innovation fördern. Das FEhS – Institut für Baustoff-Forschung hält die geplanten Maßnahmen, die auch den Einsatz von Nebenprodukten der Stahlindustrie […]

Duisburg, 18. Februar 2025 • Forschung heißt Zukunft

Forderungen des FEhS-Instituts an den neuen Bundestag • Am 23. Februar 2025 wird ein neuer Bundestag gewählt. Das FEhS – Institut für Baustoff-Forschung appelliert an die zukünftig politischen Verantwortlichen, Forschung als bedeutenden Faktor für den Industriestandort Deutschland sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nachhaltig zu unterstützen. Die Experten für Eisenhüttenschlacken verweisen auf die […]

Duisburg, 16. Juli 2024 • Eisenhüttenschlacken ersetzen 44 Millionen Tonnen Naturgestein

EUROSLAG-Zahlen für 2023 • Im Jahr 2023 wurden in der Europäischen Union und Großbritannien 35,8 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken produziert. Davon entfielen 19,9 Millionen Tonnen auf Hochofenschlacke (HOS) und 15,9 Millionen Tonnen auf Stahlwerksschlacke (SWS). Durch einen zusätzlichen Lagerabbau von 0,6 Millionen Tonnen konnten insgesamt 20,5 Millionen Tonnen HOS sowie 13,3 Millionen Tonnen SWS vorwiegend als […]

FACHVERBAND EISENHÜTTENSCHLACKEN E.V.

Der Fachverband Eisenhüttenschlacken e. V. hat die Aufgabe, die allgemeinen wirtschaftlichen Belange seiner Mitglieder zu fördern. Hierzu nimmt er die fachlichen Interes- sen der Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter von Eisenhüttenschlacken wahr und berät seine Mitglieder über deren Verwendungsmöglichkeiten.

Fragen von allgemeiner Bedeutung für die Baustoffindustrie werden in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der deutschen Baustoffverbände, dem Bundesverband Baustoffe, Steine und Erden e.V. und dem FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V. bearbeitet.

Auf europäischer Ebene vertritt der Fachverband die Interessen seiner Mitglieder über die Mitarbeit beim europäischen Dachverband für Eisenhüttenschlacken EUROSLAG.